Ist Religionsunterricht gut für mein Kind? Was lernt es dort? Und was bitteschön ist Unterricht in konfessioneller Kooperation? Viele Fragen - viele Antworten!
Was bringt der Religionsunterricht meinem Kind?
Was bringt der Religionsunterricht meinem Kind?
Religionsunterricht bietet Kindern Zeit und Raum um über die großen Fragen des Lebens ins Gespräch zu kommen. Jenseits von Rechnen und Buchstabieren kann hier gestaunt werden, gefragt, gezweifelt und gefeiert. Aspekte, um die es im Religionsunterricht immer wieder geht, sind zum Beispiel...
- dass das Leben schön ist.
- dass traurig sein manchmal dazugehört.
- dass es Hoffnung gibt.
- dass Menschen stark sein dürfen und schwach.
- dass das Leben einen Grund hat.
- dass wir Verantwortung für uns und unsere Welt tragen und teilen.
- dass wir unter dem Segen Gottes leben.
Mehr über die konkreten Inhalte des Religionsunterrichts können Sie auf der Seite des Religionspädagogischen Zentrums Heilsbronn erfahren. Auch auf der Seite Religionsunterricht der ELKB können Sie sich gerne weiter informieren.
Unterricht in konfessioneller Kooperation – was ist das eigentlich?
An unserer Schule gibt es Unterricht in konfessioneller Kooperation (KoRUk / RUmeK). Was ist das eigentlich?
- Unterricht in konfessioneller Kooperation bedeutet, dass Kinder aus den großen christlichen Konfessionen gemeinsam unterrichtet werden. Gerade in den ersten Jahren sind die Inhalte und Fragestellungen der einzelnen Lehrpläne sehr ähnlich. Das macht Kooperation einfach und sinnvoll - es gibt ja schließlich auch mehr, das uns verbindet, als uns trennt.
- In der Umsetzung achten die Lehrkräfte besonders auf Konfessionssensibilität. Das heißt, dass konfessionelle Unterschiede anerkannt und geschätzt werden. Das Hauptaugenmerk des Unterrichts liegt auf den grundlegenden Gemeinsamkeiten.
- Auf der Seite Kilometer 10 - Die Community für konfessionell-kooperativen Religionsunterricht finden Sie eine kurze Einführung in die Modelle, die es an der Grundschule gibt. Kilometer 10 bietet auch eine offene Powerpoint zum Thema an, die Grundlage sein kann für individuelle Elternabende zum Thema.
- Hier finden Sie ein BR-Video aus der Frankenschau zum gemeinsamen Religionsunterricht.
Muss ich mein Kind für den Religionsunterricht anmelden?
Wenn ihr Kind evangelisch getauft ist, wird es ganz regulär in den evangelischen Religionsunterricht aufgenommen. Eine zusätzliche Anmeldung ist dann nicht nötig.
Darf mein Kind auch ungetauft am Religionsunterricht teilnehmen?
Wenn Ihr Kind nicht getauft ist und es dennoch Interesse an der Teilnahme am evangelischen Religionsunterricht hat, können Sie einen Antrag auf Teilnahme stellen. Dieser wird vor Ort geprüft – möglicherweise sucht die Lehrkraft Ihres Kindes auch das Gespräch mit Ihnen und Sie lernen sich schon einmal kennen. Den Antrag erhalten Sie entweder bei Ihrer Schule direkt vor Ort, oder Sie laden ihn sich hier herunter und bringen ihn vorausgefüllt mit. Hier das Schreiben des Kultusministeriums zum Thema.